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Was ist Relative Stärke?

·Relative Stärke bedeutet zunächst einmal den Vergleich einer Aktie mit ihrem Index. Also z.B. die Gegenüberstellung der Kursentwicklung von BMW mit dem DAX.
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In der grafischen Gegenüberstellung kann man leicht erkennen, ob die Aktie dem Index voraus läuft, lediglich mit ihm Schritt hält oder ihm sogar hinterher hinkt – wie BMW seit spätestens Oktober 2006. Im Sinne von „ein Trend setzt sich fort, bis er dreht“ wird davon ausgegangen, dass sich dieses Verhalten auch in der Zukunft voraussichtlich und bis auf Weiteres fortsetzen wird.

·Darüber hinaus werden aber auch einzelne Aktien im Zeitablauf mit sich selber und dann im zweiten Schritt mit anderen Aktien verglichen. Diese Variante nennt man Relative Stärke nach Levy (im Folgenden einfach Relative Stärke genannt).
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Sie ist in der Praxis wesentlich einfacher zu handhaben und klarer von der Aussage her. Z.B. steht am 13.7.07 – in dieser Woche hat der DAX sein all time-High aus dem März 2000 zumindest im Wochenverlauf erstmals wieder überschritten - vor Beginn der Konsolidierung in der folgenden Woche die Aktie von SGL Carbon auf Platz 3 von 256 ausgewählten Aktien aus dem Prime Standard der deutschen Börse *. Die Aktie hat eine Relative Stärke von 1,412, was bedeutet, dass der Kurs aktuell um 41,2 % höher notiert als vor 26 Wochen. Der Durchschnitt aller Aktien beträgt zum gleichen Zeitpunkt 1,036 – SGL Carbon ist also ein sogenannter Outperformer.

Vielfach wird beim systematischen Handeln außerdem der Durchschnitt aller betrachteten Werte als Kriterium für die Entscheidung verwendet, zu einem Zeitpunkt überhaupt in den Markt zu gehen oder es sein zu lassen. Sofern der Mittelwert nämlich unter 1,0 sinkt, deutet das auf eine Abschwächung des Gesamtmarkts hin und man hält sein Pulver besser im Trockenen, indem man das Depotvolumen reduziert.

Relative Stärke bedeutet, die Stärken stärken, also auf die besten Pferde im Stall zu setzen. In jedem Markt gibt es ausgeprägte Trends und speziell bei Aktien gibt es solche mit sehr stetigem und welche mit sehr schwachem Trendverhalten. „Die Stärken stärken“ ist aber nichts anderes als eine andere Formulierung für „die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen“. Im ausgearbeiteten System werden daher die schwächelnden Aktien permanent ausgesiebt, wogegen die kontinuierlich steigenden ins Depot genommen werden. Dabei ist es wichtig, sich nicht auf eine zu kleine Grundgesamtheit wie ausschließlich die 30 DAX-Werte * zu beschränken, denn schließlich war z.B. Altana – der größte Gewinner der Baissephase ab März 2000 - zum Zeitpunkt seiner Entdeckung durch die Methode der Relativen Stärke noch gar kein DAX-Wert. Am 23.9.02, als die Party für den Spezialchemie- und damaligen Pharmawert längst vorbei war, wurde die Aktie dann endlich in den DAX aufgenommen – sie war also bis dato auf dem Radar vieler Anleger noch gar nicht erschienen.
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* In der Praxis kommt maßgeblich darauf an, am ausgewählten Markt in die Tiefe zu gehen und möglichst alle liquiden Aktien der Premiumsegmente mit einzubeziehen. Zertifikateanbieter machen es sich zu leicht, wenn sie sich aus Gründen der Arbeitsersparnis und der besseren Vermarktbarkeit lediglich auf die DAX-Werte beschränken, denn damit kommen die unbestreitbaren Stärken der Methode nicht wirklich zur Geltung.

 
     
 
 
 
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